Die Pädagogik in unserer Einrichtung

Die Lebenssituation der Kinder ist ein wesentlicher Faktor, der unsere pädagogische Arbeit beeinflusst. Da diese stets einem Wandel unterzogen ist, ist es uns wichtig, eine pädagogische Arbeit zu praktizieren, die sich daran orientiert.
Sie muss also situationsorientiert und nicht starr, sondern offen sein. Wichtig ist für uns auch die Erziehung zur Selbstständigkeit (Montessori).
Diese drei Komponenten, die sich positiv beeinflussen und begünstigen, sind daher die Basis unserer pädagogischen Arbeit.
Viele pädagogische Ansätze haben eine innere Verwandtschaft und fließen ineinander.

Definition: Situationsorientierter Ansatz

Dieser Ansatz wird von der Haltung und dem wertschätzenden Menschenbild geprägt. Der sit. Ansatz bedeutet, dass das ganzheitliche pädagogische Handeln zu aller erst von den Grundbedürfnissen, dem Entwicklungsstand und der Lebenssituation der Kinder ausgeht.

Definition: Offene Arbeit

Offene Arbeit bedeutet nicht, die Türen auf zu halten, sondern heißt: offen sein zum Lernen - offen sein für Solidarität und Teamarbeit - offen sein, die Menschen so anzunehmen, wie sie sind - offen sein für Veränderungen. Indem wir gruppenübergreifend arbeiten, werden für die Kinder viele Möglichkeiten zum Erleben geschaffen und viele Impulse gegeben.
Neben angeleiteten Bildungseinheiten der  Pädagoginnen und Betreuerinnen können sich die Kinder in einer vorbereiteten Umgebung selbstständig orientieren (in beiden Gruppenräumen, im Atelier, in der Bauecke, im Garten, Bewegungsraum und Krippe).

Definition: Montessori

Im Vordergrund steht die Erziehung zur Selbstständigkeit:“Hilf mir es selbst zu tun!“ gilt als Motto der Montessoripädagogik.  Lernen durch Tun. Die  Kinder wählen ihre Tätigkeit, ihre Spielpartner, ihr Tempo sowie die Dauer ihrer Beschäftigung frei.
Wichtig dabei ist die vorbereitete Umgebung, die den Kindern Möglichkeit bietet, unter Einhaltung der „Regeln für das Zusammenleben“ sich selbst zu entfalten.

Bei der Umsetzung dieser ganzheitlichen Pädagogik achten wir darauf, die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse eines jeden Kindes – soweit wie möglich (Personal-Kind Schlüssel in Österreich = 1 Fachkraft für 13 Kinder) – zu berücksichtigen. Dadurch erlangen die Kinder eigene, lebenspraktische Fähigkeiten (Kompetenzen) und erweitern diese. Sie vergrößern ihren Erfahrungshorizont, ihr Selbstbewusstsein und lernen selbstständig zu denken und zu handeln.

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